Metabolismus gesund ankurbeln

Ist der Stoffwechsel eines Lebewesens gestört, stockt die Versorgung der Körperzellen, Gifte und Schlacken können sich einlagern. Das gilt natürlich auch für den Menschen, der bei einem besonders langsamen Stoffwechsel schnell zunimmt und schließlich ein Übergewicht zu beklagen hat. Freilich funktioniert dieser dem Körper eigene Verlauf nur, wenn wir das entsprechende Material bereitstellen, etwa durch die Nahrung und durch ausreichende Bewegung.

Nun ist jedoch gerade der moderne Menschen allen möglichen Versuchungen ausgesetzt, wird die Bequemlichkeit gefördert und der oftmals stressige Lebensstil lässt keine Zeit zur Muße und zum bewußten Umgang mit der eigenen Gesund. Zahlreiche, so genannte „Zivilisationskrankheiten“ sind Folge: Bluthochdruck, Diabetes, Osteoporose und natürlich Übergewicht. Um dem zu begegnen, empfiehlt sich eine Anregung des Stoffwechsel, was mittels einiger Verfahren auch gar nicht so schwierig ist.

Als Stoffwechsel wird im allgemeinen der Metabolismus des Körpers angesehen, der durch Zerkleinerung, Verarbeitung und durch die Trennung in Nötiges und Unnötiges unserer Nahrung und anderen Umwelteinflüssen die entsprechenden Nährstoffe für das reibungslose Funktionieren des Organismus entnimmt. Im Körper werden die Stoffe zu den Zellen transportiert, die den jeweiligen Zufluss benötigen, der Rest wird rasch ausgeschieden. Der Stoffwechsel versorgt den Menschen mit Wärme, sprich Energie, die Körpersubstanz verändert sich durch Wachstum oder Regeneration und nicht zuletzt werden natürlich auch alle wichtigen Körperfunktionen am Laufen gehalten.

Nun stellt sich die Frage nach der Geschwindigkeit eines Stoffwechsels: Manche Menschen verbrennen Fett in kürzester Zeit, anderer haben äußerste Mühe damit. Vor allem letztere klagen dann auch über Gewichtszunahme und sie sind oft kaum in der Lage, etwas dagegen zu unternehmen.

Um den Stoffwechsel anzuregen, empfiehlt sich zunächst die genüge Aufnahme von reinem Wasser. Dabei hängt die tägliche Menge von der Ernährung und vom allgemeinen Lebensstil ab. Mindestens 2 Liter sind Pflicht, 3 Liter eigentlich Kür. Wer sich freilich durch viel Salat und Obst ernährt, benötigt entsprechend weniger.

Ähnlich verhält es sich mit kalorienreduzierter Kost: Weniger große und schwere Hauptmahlzeiten sollten im Fokus stehen, viele kleine Portionen sind empfehlenswert. Doch Vorsicht: Zu wenig Kalorien verleiten den Körper, in eine Art Spar-Modus einzutreten. Dann wird rasant alles eingelagert, was an Nahrung noch übrigbleibt, Fettpolster sind die unangenehme Folge. Eigentlich absurd, aber im Licht der menschlichen Evolution durchaus nachvollziehbar. Ein Geheimtipp sind spezielle fettverbrennende Rezepte der Paleo Diät.

Darüber hinaus helfen auch die üblichen sportlichen Aktivitäten. Muss der Organismus ständig Kalorien verbrennen, weil die Belastungsphasen zunehmen, nutzt er die Nahrung effektiv. Der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren, die schlanke Linie wird schnell Realität. Wer keine Lust auf quälendes Jogging oder übel riechende Fitnessstudios hat, legt sich einfach ein Trampolin zu und geht mehrmals am Tag spazieren. Zudem ist Schwimmen sehr sinnvoll, genau wie Radfahren.

Wem das nicht reicht, kann auch mittels löslicher Ballaststoffe viel erreichen. Bei gleichem Volumen wie andere Nahrungsmittel, bieten diese Ballaststoffe einen sehr hohen Nährstoffgehalt, sie liefern weniger Kalorien und werden langsamer verdaut. Dadurch erhöht sich der Blutzuckerspiegel langsam, die Sättigung ist länger anhaltend. Empfehlenswert sind etwa Flohsamen, die auch den Darm reinigen und den gefährlichen Heißhunger unterbinden. Vollkornbrot oder Haferflocken als klassische Vertreter gehören auf jeden Tisch, sie sorgen für eine reibungslose Verdauung und einen aktiven Stoffwechsel.